
Das Fahrsicherheitstraining für die Geschäftsführung. Ein Tag Cyber Werkstatt.
Wer entscheidet bei Ihnen, wenn die Produktion steht?
Ein Tag in Ihrem Haus: Ihre Geschäftsführung übt den Ernstfall, mit Ihren Zahlen und Ihren Kunden.
7.500 € · Festpreis zzgl. USt.

Vorab
Ein Faktenbogen. Mehr nicht.
Den Rest bereitet VIAMA vor: ein Szenario, das zu Ihrem Haus passt. Stillstand, Erpressung oder der gefälschte Anruf vom Chef.
Der Ablauf · 09:00 bis 17:00

Der Ausfall trifft Ihr Haus. Wer hat jetzt die Lage?

Der Geschäftsführer ist plötzlich nicht erreichbar.
Passiert öfter, als man denkt. Zum Beispiel in der Weihnachtswoche.

Sie rechnen Ihr eigenes Ausfall-Bild in Euro.

Was Sie um 10 Uhr entschieden haben, wirkt weiter.

Auswertung: Was hat funktioniert, was nicht?

Drei Ergebnisse stehen, dazu das Protokoll.

Ende. Ihre Geschäftsführung zeichnet das Protokoll gegen.
Sie entscheiden, nicht wir.
VIAMA leitet den Tag, stellt die unbequemen Fragen und schreibt mit.



Am Abend
Drei Ergebnisse liegen auf dem Tisch.
rund 2,0 Mio. €
Ausfall-Bild in Euro · Muster aus dem Buch
Sie wissen, was ein Ausfall kostet, wer dann entscheidet und was noch zu regeln ist.
Die zweite Frage
Warum war das nicht geregelt?
Ihr Dossier zeigt Pflicht für Pflicht, was Sie heute vorlegen können und was fehlt.
Am Tisch
Die Geschäftsführung entscheidet. Die IT liefert Fakten.
Sinnvoll sind 5 bis 8 Personen, denn größere Runden diskutieren, statt zu entscheiden.
Leitung des Tages: Dr. Marco Lück
Abgrenzung
Was dieser Tag nicht ist.
Kein Penetrationstest
Kein Audit
Keine Schulung mit Folien
Kein Konzept für die Schublade
Unser Urteil hängt an keinem Produkt: Wir verkaufen weder Firewalls noch Penetrationstests.
Festpreis
Ein Tag. Drei Ergebnisse. Ein Dossier.
7.500 € zzgl. USt.
Darin enthalten sind die Vorbereitung Ihres Szenarios, der Tag vor Ort, das Dossier, die Abschlussbesprechung und Reisekosten innerhalb Deutschlands.
Termine dienstags bis donnerstags · 6 Wochen Vorlauf
20 Minuten, ohne Vorbereitung.
Oder Telefon +49 9191 3454992
Nachlese
Fragen und Einzelheiten
Für alle, die es vor dem Gespräch genau wissen wollen.
Die Technik ist in den meisten Häusern vorhanden. Offen bleibt, wer im Ernstfall entscheidet und wer die laufende Arbeit danach macht.
Fragen vor der Buchung
Kurze Antworten. Auch die unbequemen.
Das macht doch schon unsere IT.
Gut. Die IT nimmt die Systeme vom Netz. Ob das Werk zu bleibt, wer den Kunden anruft und was es kosten darf, entscheiden Sie.
Wir sind doch versichert.
Die Police schützt die Firma, wenn die Antworten im Antrag stimmen. Ob sie stimmen, prüft niemand, bis der Versicherer es tut. Ein Gericht hat so einen Fall entschieden: Die Antworten im Antrag stimmten nicht, der Versicherer musste nach dem Angriff nicht zahlen.
Kostet das am Ende viel Geld?
Vieles, was am Tag fehlt, kostet nichts außer einer Entscheidung.
Ist die Cyber Werkstatt ein Planspiel?
Ja, im Ablauf. Wie bei einem Planspiel oder einer Tabletop-Übung spielt Ihre Geschäftsführung einen Cyberangriff durch, mit Einspielungen und unter Zeitdruck. Anders als ein Planspiel von der Stange spielt der Tag in Ihrem eigenen Unternehmen: Gerechnet wird mit Ihren Zahlen, entschieden wird mit Ihren Kunden und Verträgen. Am Abend liegen drei Ergebnisse auf dem Tisch: was ein Ausfall kostet, wer was entscheidet und was noch fehlt. Eine Notfallübung der IT oder eine Schulung ist es nicht.
Prüfen Sie unsere IT? Ist das ein Penetrationstest oder ein Audit?
Nein. Wir greifen keine Systeme an, scannen nichts und auditieren nichts. Technische Sachverhalte gehen nur als Fakten in das Szenario ein, so wie Ihre IT-Leitung sie einbringt. Geprüft wird, ob Ihre Geschäftsführung im Ernstfall entscheidungsfähig ist. ISO 27001 oder TISAX sind dafür weder Voraussetzung noch Hindernis.
Ist der Tag ein NIS2-Nachweis? Sind wir danach haftungsrechtlich abgesichert?
Nein, beides nicht. Ein Tag erzeugt keine Rechtssicherheit und keine Compliance, und wir sind keine Rechtsberatung. Das Protokoll des Tages dokumentiert, dass und wie Ihre Geschäftsführung geübt hat. Ob Versicherer, Kunde oder Behörde es anerkennen, etwa bei der Schulungspflicht nach § 38 BSIG, entscheiden sie im Einzelfall. Dazu bekommen Sie die Übersicht, zu welchen Pflichten Sie heute ein Dokument vorlegen können und wo es fehlt: als Grundlage für Ihre Entscheidung, was Sie regeln, und für das Gespräch mit Ihrem Anwalt und Ihrem Versicherer.
Wer nimmt teil, und wie viele?
Die Geschäftsführung, verbindlich und den ganzen Tag. Dazu die kaufmännische Leitung, die Werkleitung und der Vertrieb, weil sie im Ernstfall Liquidität, Lieferfähigkeit und Kunden vertreten. Die IT liefert das Lagebild und erledigt das Technische. Über Produktion, Kunden und Geld entscheidet die Geschäftsführung. Wo es einen Betriebsrat gibt, sitzt er mit am Tisch. Sinnvoll sind 5 bis 8 Personen. Größere Runden diskutieren, statt zu entscheiden.
Entscheidet die IT am Tag wirklich nichts?
Doch, das Technische. Das Trennen vom Netz und die Sofortmaßnahmen erledigt die IT, vorab bevollmächtigt, so wie im Ernstfall. Die Geschäftsführung entscheidet, was daraus folgt: ob das Werk vom Netz bleibt, wann der Notbetrieb freigegeben wird, wer die Kunden anruft und was es kosten darf. Ohne das Lagebild der IT entscheidet die Geschäftsführung blind, deshalb sitzt die IT mit am Tisch.
Was müssen wir vorbereiten, und wie lange dauert der Tag?
Einen kurzen Faktenbogen: Tagesumsatz, relevante Kunden und Vertragsbeziehungen, kritische Systeme, Abhängigkeiten, Stand der Backups. Keine Präsentation, keine Dokumentation. Den Rest bereitet VIAMA vor. Der Tag selbst dauert von 09:00 bis gegen 17:00 Uhr, bei Ihnen im Haus, einschließlich Auswertung.
Wie entsteht das Ausfall-Bild in Euro?
Aus Ihren eigenen Zahlen. Vier genügen für den Anfang: Jahresumsatz, Produktionstage, Materialquote und die Vertragsstrafen Ihrer größten Kunden. Die Runde rechnet am Tag selbst: ausgefallene Produktion, abzüglich Lager und Nachholung, mal Deckungsbeitragsquote, dazu Vertragsstrafen, Wiederanlauf und Folgekosten, abzüglich Kurzarbeit. Das Ergebnis ist die Belastung vor Versicherung. Wie das aussieht, zeigen Seite 6 und 7 des Musterdossiers.
Wir haben schon einen Krisenstab und üben regelmäßig. Was bringt der Tag zusätzlich?
Die meisten Krisenübungen prüfen, ob die Technik und der Krisenstab funktionieren. Die Cyber Werkstatt prüft, ob die Geschäftsführung entscheidet: wer Kunden, Bank, Versicherer und Belegschaft informiert, wer vertritt, wenn der Geschäftsführer nicht erreichbar ist, und was ein Stillstand in Euro kostet. Wenn Ihre Übung das schon leistet, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch.
Geht das auch ohne Sie?
Ja. Mit den Vorlagen aus dem Buch „Wer entscheidet um 8 Uhr?“ führen Sie den Tag auch ohne uns durch. Kapitel 20 beschreibt drei Wege, den Tag zu leiten. Die ersten beiden schaffen Sie mit den Vorlagen selbst. Der dritte ist die Cyber Werkstatt: Das Szenario entsteht aus Ihren Zahlen statt aus Platzhaltern, die Einspielungen kennt vorher niemand im Haus, die Leitung kommt von außen, und am Ende steht ein Dossier, das Sie Beirat und Gesellschaftern vorlegen können.
Kann ich vorher ausprobieren, wie sich so ein Morgen anfühlt?
Im Kleinen, ja. Die 8-Uhr-Probe spielt in etwa fünf Minuten den Morgen nach einem Cyberangriff an einer erfundenen Firma durch: fünf Entscheidungen, nach jeder eine Frage zu Ihrem eigenen Haus. Sie läuft in Ihrem Browser, ohne Formular und ohne Anmeldung. Die Cyber Werkstatt ist derselbe Gedanke als ganzer Tag, mit Ihrer Runde und Ihren Zahlen.
Was passiert danach?
Sie erhalten das Management-Dossier mit Ausfall-Bild, Entscheidungslandkarte, Lückenliste, Verantwortungsübersicht und einer Empfehlung für die nächsten 90 Tage. Wir gehen es in einer Abschlussbesprechung mit Ihnen durch. Was Sie damit tun, entscheiden Sie. Viele Häuser schließen die Lücken selbst und wiederholen den Tag im nächsten Jahr. Wenn sie im laufenden Betrieb liegen, sprechen wir über eine Bestandsaufnahme und über Managed Governance. Beides sind eigene Schritte und keine Bedingung für den Tag.
Ihre Frage steht nicht dabei? Dann klären wir sie in 20 Minuten, ohne Angebotsdruck.
Der Tag im Einzelnen
Kein Vortrag. In der Cyber Werkstatt steht niemand vorne und erklärt, wie Cybersicherheit funktioniert. Es gibt ein Szenario, das zu Ihrem Unternehmen passt, und eine Geschäftsführung, die entscheiden muss.
Vorab füllen Sie den Faktenbogen aus. Daraus entsteht ein Ausfall, der zu Ihrem Haus passt, nicht unser Muster.
- 09:00Das Szenario beginnt. Der Ausfall trifft Ihr Unternehmen, nicht ein Beispielunternehmen. Die erste Frage ist nicht technisch: Wer hat jetzt die Lage?
- 10:30Einspielungen und Entscheidungen. Ein OEM fragt nach Lieferfähigkeit. Eine Frist läuft. Der Geschäftsführer ist plötzlich nicht erreichbar. Jede Entscheidung wird festgehalten, mit Uhrzeit, Person und Grundlage.
- 11:00Auswirkungen bewerten. Sie rechnen Ihr eigenes Ausfall-Bild: Was kostet dieser Verlauf in Euro?
- 14:00Die Lage verschärft sich. Versicherer, Belegschaft und eine Forderung kommen dazu, ein Kunde ruft an, eine Information widerspricht der vorherigen. Entscheidungen von 10 Uhr wirken jetzt weiter. Dabei wird sichtbar, welche Zuständigkeit tatsächlich besetzt war und welche nur auf dem Papier existiert.
- 15:30Auswertung. Was hat funktioniert, was nicht? Ohne Schonung, aber ohne Schuldzuweisung: Welche Entscheidungswege trugen, wo entstand Stillstand, welche Frage blieb offen?
- 16:30Abschluss. Drei Ergebnisse stehen: Ausfall-Bild in Euro, Entscheidungslandkarte, Lückenliste, dazu das Protokoll des Tages. Nicht als Hausaufgabe, sondern am Ende des Tages.
- 17:00Ende. Ihre Geschäftsführung zeichnet das Protokoll gegen.
Die Zeiten sind Orientierung, nicht Dramaturgie. Entscheidend ist, dass die Lage nicht stehen bleibt: Was Sie am Vormittag entscheiden, bestimmt, was am Nachmittag auf dem Tisch liegt.
Was am Abend vorliegt
Die drei Ergebnisse entstehen im Lauf des Tages und liegen am Abend vor.
- Was ein Tag Stillstand Sie kostet, gerechnet mit Ihren Zahlen. Das Ausfall-Bild in Euro: welche wirtschaftlichen Auswirkungen ein relevanter Cyber-Ausfall in Ihrem Haus tatsächlich hätte, gerechnet an Ihren Zahlen, nicht an Branchendurchschnitten.
- Wer entscheidet, wenn Sie nicht da sind. Mit Namen. Die Entscheidungslandkarte: Wer darf und wer muss im Ernstfall welche Entscheidung treffen? Entscheidung, Befugnis, Name: Jede Zeile bekommt einen Namen, auch die, die heute keinen hat.
- Was heute nur auf dem Papier geregelt ist. Die Lückenliste: die organisatorischen und entscheidungsbezogenen Schwachstellen, die am Tag sichtbar geworden sind. Priorisiert und begründet: die dringendsten zuerst, jede mit Folge, Frist und Verantwortlichem.
- Ein Bericht, den Sie Beirat, Bank und Versicherer zeigen können. Das Protokoll: jede Entscheidung des Tages mit Uhrzeit, Person und Grundlage. Es hält fest, wer geübt hat und was die Runde entschieden hat.
Was Sie danach wissen:
- Was ein relevanter Ausfall wirtschaftlich bedeuten kann.
- Welche Entscheidungen die Geschäftsführung selbst treffen muss.
- Wo Verantwortlichkeiten heute unklar sind.
- Welche Themen genauer untersucht werden müssen.
- Ob und wo weitere Investitionen notwendig sind.
- Zu welchen Pflichten die Geschäftsführung heute ein Dokument vorlegen kann, und wo es fehlt.
Die 8-Uhr-Probe: den Morgen in fünf Minuten selbst durchspielen
Das Management-Dossier
Über die drei Ergebnisse und das Protokoll hinaus fasst VIAMA den Tag in einem Dossier zusammen, rund 12 Seiten: was der Tag über Ihre Runde gezeigt hat, der Verlauf mit Uhrzeiten, Ausfall-Bild, Entscheidungslandkarte, Lückenliste, eine Verantwortungsübersicht und eine Empfehlung für die nächsten 90 Tage. In einer Qualität, die Sie Beirat oder Gesellschaftern vorlegen können.
Die Verantwortungsübersicht zeigt, zu welchen Pflichten die Geschäftsführung heute ein Dokument vorlegen kann und wo es fehlt. Als Übersicht im Dossier, keine rechtliche Bewertung.
Faktenbogen, Protokoll und Lückenliste bleiben in Ihrem Haus. Das Dossier erhalten nur Sie.
- Beantwortet:
- „Wie ernst ist die Situation bei uns, und wo müssen wir genauer hinschauen?“
- Nicht:
- „Welche technische Maßnahme setzen wir wann in welcher Reihenfolge um?“
Das Dossier ist keine technische Analyse und keine fertige Cyberstrategie. Beides kann ein späterer Schritt sein, auf Basis dessen, was dieser Tag zeigt.
Das Musterdossier zeigt den Aufbau mit der erfundenen Firma aus dem Buch: Zusammenfassung, Beobachtungen, Verlauf des Tages, Ausfall-Bild in drei Varianten, Entscheidungslandkarte, Lückenliste, Verantwortungsübersicht, 90-Tage-Plan und eine Seite zur Weitergabe an Beirat und Kunden. Ihr Dossier entsteht aus Ihren Zahlen und den Entscheidungen Ihres Tages.


Wer am Tisch sitzt
Am Tisch sitzen die, die im Ernstfall entscheiden. Die IT nimmt teil, aber in einer anderen Rolle, als sie es gewohnt ist.
Entscheidet: Geschäftsführung, geschäftsführende Gesellschafter, Vorstand. Sie sind nicht Publikum. Sie entscheiden.
- Trifft die Entscheidungen im Szenario
- Bewertet die wirtschaftlichen Konsequenzen
- Rechnet das eigene Ausfall-Bild
- Klärt Befugnisse und Verantwortung
- Nimmt die drei Ergebnisse ab
Liefert Fakten: CIO, CISO, IT-Leitung, Informationssicherheit. Fachlich unverzichtbar, aber nicht die Instanz, die hier entscheidet.
- Bringt den Stand der Technik als Fakt ein
- Ordnet Backups, Systeme und Abhängigkeiten ein
- Korrigiert unrealistische Annahmen
- Sieht, welche Entscheidungen bisher bei ihm hängen
- Nimmt mit, was auf Leitungsebene geklärt wurde
Hinweis für CIO, CISO und IT-Leitung. Sie möchten das Thema auf Geschäftsführungsebene bringen und kommen mit Risikoberichten nicht weiter? Zeigen Sie Ihrer Geschäftsführung diese Seite. Der Tag verschiebt die Diskussion von Technik auf Entscheidungen, und damit dorthin, wo sie hingehört.
Was der Tag nicht ist
Wir versprechen Ihnen nicht mehr, als dieser Tag leisten kann. Sieben Dinge, die die Cyber Werkstatt ausdrücklich nicht ist. Wenn Sie eines davon brauchen, sagen wir es Ihnen im Gespräch, und nicht nach der Rechnung.
- Kein Penetrationstest. Wir greifen keine Systeme an und suchen keine Schwachstellen in Ihrer Technik.
- Keine technische Sicherheitsprüfung. Es wird nichts gescannt, gemessen oder ausgelesen.
- Kein ISO-27001-Audit. Kein Audit, keine Gap-Analyse, keine Feststellungen im Sinne der Norm.
- Keine TISAX-Prüfung. Wir bewerten Ihr Label nicht und ersetzen kein Assessment.
- Keine fertige Cyberstrategie. Der Tag zeigt, wo Sie stehen. Die Strategie kann der nächste Schritt sein.
- Kein Coaching. Es geht nicht um persönliche Entwicklung, sondern darum, dass Ihre Geschäftsführung am Tag X entscheiden kann.
- Keine Schulungsveranstaltung. Kein Lehrplan, keine Folien zum Nachlesen, kein Zertifikat. Das Protokoll hält fest, wer geübt hat und was die Runde entschieden hat.
Was der Tag leistet: Er macht sichtbar, wie Ihr Unternehmen im Ernstfall tatsächlich entscheidet, und was das wirtschaftlich bedeutet.
Warum das bei der Geschäftsführung liegt
Die meisten Unternehmen haben IT-Sicherheit. Firewalls, Backups, Dienstleister, vielleicht ISO 27001 oder TISAX. Die Technik ist vorhanden. Die Fragen, die am ersten Vormittag eines Vorfalls auf dem Tisch liegen, sind andere:
- Produktion: Wer entscheidet über den Produktionsstillstand?
- Befugnis: Wer darf welche Systeme abschalten, und wer darf es nicht?
- Kunden: Wer informiert Großkunden und OEMs, und in welcher Reihenfolge?
- Wirtschaft: Was kostet ein Tag Stillstand konkret?
- Meldung: Wer meldet den Vorfall an Behörden, Versicherer und Beirat?
- Verantwortung: Welche Entscheidung darf nicht auf CISO oder IT-Leitung abgeschoben werden?
Wer diese Fragen erst im Ernstfall stellt, verliert die ersten Stunden mit Zuständigkeitsklärung.
Drei Fälle aus 2025. Alle öffentlich dokumentiert. Gemeinsam ist ihnen: Entschieden werden musste unter Zeitdruck, ohne vollständige Information und mit laufenden Verpflichtungen gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Gesellschaftern.
- Fünf Tage Stillstand nach einem Sonntag. Maschinenbau · über 500 Beschäftigte · Juni 2025. Siloking, Hersteller von Futtermischtechnik aus Tittmoning in Oberbayern, wird an einem Sonntag im Juni 2025 angegriffen. Die Sicherheitssysteme schlagen an, die IT trennt sofort sämtliche Rechner vom Netz. Das ist richtig, und damit steht die Produktion: fünf Tage lang. Auch in der Woche danach läuft nur ein Notbetrieb. Was die Geschäftsführung entscheiden musste: Wer entscheidet, ob die Produktion steht, und wer sagt es den Kunden?
- 250.000 Euro am ersten Tag. Papierverarbeitung · 240 Beschäftigte · Mai 2025. Beim Serviettenhersteller Fasana in Euskirchen bleiben nach einem Angriff im Mai 2025 schon am ersten Tag Aufträge im Wert von rund 250.000 Euro liegen. Nach zwei Wochen fehlen rund zwei Millionen Euro Umsatz, die Gehälter für rund 240 Beschäftigte kommen nicht pünktlich. Anfang Juni stellt das Unternehmen Insolvenzantrag. Was die Geschäftsführung entscheiden musste: Wer spricht mit Bank und Belegschaft, wenn nach zwei Wochen zwei Millionen Euro fehlen?
- Der Kunde wird angegriffen. Der Lieferant steht. Lieferkette Automobil · Herbst 2025. Jaguar Land Rover stoppt am 1. September 2025 nach einem Cyberangriff die Produktion und fährt sie erst rund fünf Wochen später stufenweise wieder an. Nach Schätzung des britischen Cyber Monitoring Centre sind rund 5.000 Unternehmen betroffen. Viele Zulieferer geraten in Liquiditätsnot, einige entlassen Personal. Die britische Regierung stützt die Lieferkette mit einer Kreditgarantie von 1,5 Milliarden Pfund. Was die Geschäftsführung entscheiden musste: Was antworten Sie, wenn Ihr größter Kunde wissen will, ob Sie im Ernstfall handlungsfähig bleiben?
In jedem dieser Fälle lagen die folgenreichsten Entscheidungen nicht bei der IT. Sie lagen auf der Ebene, auf der Sie sitzen.
Quellen: agrarheute und top agrar (Siloking, Juli 2025) · Kölner Stadt-Anzeiger nach All About Security und Security-Insider (Fasana, Juni 2025) · Cyber Monitoring Centre,Cyber Magazine, Industriemagazin (Jaguar Land Rover, Oktober 2025). Zusammenfassung durch VIAMA.
Ihre Haftung im Griff.
Die zweite Frage nach einem Vorfall lautet: Warum war das nicht geregelt? Die erste Frage ist immer: Wann läuft die Produktion wieder? Die zweite kommt Wochen später, von Versicherer, Gesellschaftern, Kunden, mitunter von einem Gericht. Sie richtet sich nicht an die IT-Leitung. Sie richtet sich an die Geschäftsführung.
- Sorgfaltspflicht. Wer die Geschäfte führt, hat ein angemessenes Risikomanagement einzurichten und zu überwachen. Fehlt es, kann das als Organisationsverschulden gelten, mit persönlicher Haftung.
- Leitungspflichten aus NIS2. Im Anwendungsbereich von NIS2 ist die Geschäftsleitung verpflichtet, die Maßnahmen umzusetzen, ihre Umsetzung zu überwachen und sich dazu schulen zu lassen (§ 38 BSIG). Diese Pflichten treffen die Geschäftsleitung selbst. Die Arbeit lässt sich übertragen, die Verantwortung bleibt.
- Versicherung. Cyber-Policen enthalten Obliegenheiten, und vor Vertragsschluss stellt der Versicherer Risikofragen. Wer sie falsch beantwortet hat, kann den Deckungsschutz verlieren. So entschieden vom Landgericht Kiel 2024, bestätigt vom Oberlandesgericht Schleswig 2025.
- Kunden und Lieferkette. OEMs und Großkunden verlangen zunehmend belegbare Vorbereitung: über TISAX, Lieferantenklauseln und Audit-Rechte. Gefragt wird immer öfter vor der Vergabe, nicht danach.
Die Cyber Werkstatt ist keine Rechtsberatung. Sie zeigt an einem Tag, an welcher Stelle Ihres Unternehmens diese Frage heute unbeantwortet wäre, und hält es im Dossier fest.
Für wen der Tag passt
Gemacht für den produzierenden Mittelstand. Nicht nur für NIS2-Unternehmen. Entscheidend ist nicht die Regulierung, sondern die Wertschöpfung, die stillsteht, wenn nichts mehr geht.
Passt, wenn mindestens drei Punkte auf Sie zutreffen:
- Etwa 500 bis 1.500 Mitarbeitende, DACH.
- Hohe Wertschöpfung je Produktionstag.
- Produktion, Technologie oder eigenes Know-how im Kern des Geschäfts.
- Relevante Kundenabhängigkeiten: einzelne OEMs oder Großkunden wiegen schwer.
- Zunehmende regulatorische Anforderungen aus Kundenverhältnis oder Gesetz.
- Die Geschäftsführung will Klarheit statt weiterer Technikberichte.
Besonders relevantMaschinenbau · Automobilzulieferer · Elektrotechnik · Kunststoff und Metall · Chemie · Lebensmittel · Medizintechnik · Energie · Transport
Sie erkennen Ihr Haus in dieser Aufzählung nicht, halten das Thema aber für relevant? Dann klären wir das in 20 Minuten. Wenn der Tag für Sie nicht sinnvoll ist, sagen wir Ihnen das.
Was im Festpreis enthalten ist
7.500 € zzgl. USt. Keine Tagessätze, keine Nachträge, keine Position „Nachbearbeitung“. Der Preis steht vor der Buchung fest.
- Ein Tag mit Ihrer Geschäftsführung. 09:00 bis 17:00 Uhr, vor Ort in Ihrem Haus.
- Vorbereitung des individuellen Szenarios. Auf Basis Ihres Faktenbogens, nicht aus der Schublade.
- Moderation durch VIAMA. Einspielungen, Verschärfung, unbequeme Fragen, Mitschrift.
- Ausfall-Bild in Euro. Gerechnet an Ihren Zahlen.
- Entscheidungslandkarte. Entscheidung, Befugnis, Name.
- Lückenliste. Priorisiert und begründet.
- Management-Dossier, rund 12 Seiten. Vorlagefähig für Beirat und Gesellschafter.
- Verantwortungsübersicht. Zu welchen Pflichten die Geschäftsführung heute ein Dokument vorlegen kann und wo es fehlt. Als Übersicht im Dossier, keine rechtliche Bewertung.
- Abschlussbesprechung. Dossier durchgehen, Vorgehen einordnen.
Reisekosten innerhalb Deutschlands sind enthalten. Österreich und Schweiz nach Aufwand.
Wer den Tag leitet

Dr. Marco Lück, Gründer und Geschäftsführer, VIAMA Leadership GmbH.
Über 25 Jahre Informationssicherheit, Governance und Unternehmensorganisation. Praktische Erfahrung als CISO sowie als IT- und Governance-Verantwortlicher, also auf beiden Seiten des Tisches, den Sie an diesem Tag besetzen.
Warum von außen: Der Tag verlangt, dass jemand den Geschäftsführer aus dem Raum schickt, wenn das Szenario es vorsieht. Das kann glaubwürdig nur jemand, der nicht im Organigramm steht.
Autor von „Wer entscheidet um 8 Uhr?“. Das Buch beschreibt den Tag in Kapitel 20 bis 22. Hörbuch und Vorlagen liegen frei unter viama.one/buch.
- Erfahrung
- über 25 Jahre Informationssicherheit und Governance
- Rollen
- CISO, IT- und Governance-Verantwortlicher
- Qualifikation
- Lead Auditor ISO 27001
- Arbeitsfeld
- Mittelstand und Unternehmensgruppen
- Haltung
- Wir verkaufen keine Firewalls, keine Überwachungsdienste und keine Penetrationstests. Unser Urteil an diesem Tag hängt deshalb an keinem Produkt.
VIAMA arbeitet für mittelständische Unternehmen und Unternehmensgruppen mit mehreren Standorten. Wir entwickeln nicht nur Konzepte, wir sorgen dafür, dass Governance anschließend dauerhaft funktioniert. Cybersicherheit und Informationssicherheit auf Ebene der Geschäftsführung, für den produzierenden Mittelstand im DACH-Raum.
Nach dem Tag: zwei freiwillige Schritte
Der Tag zeigt die Lücken. Schließen lassen sie sich danach.
Liegen die Lücken im laufenden Betrieb, bei Nachweisen, Maßnahmen, Kontrollen und Audits, gibt es zwei weitere Schritte. Beide sind freiwillig und keine Bedingung für den Tag.
- Bestandsaufnahme. Über vier Wochen, zum Festpreis.
- Managed Governance. Danach der laufende Betrieb durch VIAMA.
Sie kennen den Tag schon? Direkt buchen.
Telefon +49 9191 3454992 · kontakt@viama.one
Verantwortung lässt sich nicht delegieren. Vorbereitung schon.
Managed Governance bedeutet: Wir bleiben dran. Nicht nur bis zum nächsten Audit.